Hundeosteopathie
Auch Hunde haben häufig ähnliche Beschwerden wie wir Menschen. Sei es am Bewegungsapparat, oder auch am Organsystem, z.B. nach Operationen wie Kastrationen.
Leider äußern die Vierbeiner ihre Beschwerden nicht so konkret und die Beschwerden fallen häufig erst bei Verhaltensveränderung oder offensichtlichem Hinken auf.
In der Osteopathie wird nach der Ursache der Beschwerden gesucht und der Hund wird ganzheitlich behandelt um lange schmerzfrei und aktiv zu bleiben.
Wann gehe ich mit meinem Hund zur Osteopathie ?
Grundsätzlich immer wenn Sie den Gesundheitszustand Ihres Tieres einmal ganzheitlich untersuchen lassen wollen und dem Hund etwas gutes tun wollen.
Spezifischere Indikationen:
- Sportler - Hunde die auf Grund Ihres Sport Hohen körperlichen Belastungen ausgesetzt sind
- LeinenAkrobaten- dauerhafter Zug auf den Nacken oder den Brustkorb führt zu Spannungen und Blockaden
- Alte Hunde mit Gelenkbeschwerden oder vielen Erkrankungen
- Der (junge)Hund wird langsamer, ist schneller müde
- Der Hund zeigt immer wieder Hinken ohne Trauma o.ä. und ärztlich gibt es keine Diagnose
- Nach Verletzungen, einige Zeit nach Operationen
- Bei Magen-Darm, oder z.B. Refluxbeschwerden, die vom Tierarzt bereits abgeklärt worden sind
Hundeosteopathie folgt den gleichen Prinzipien wie die Osteopathie am Menschen und beginnt ebenfalls mit einer gründlichen Anamnese und Untersuchung.
Die Art und Dauer der Behandlung hängen sehr von den Beschwerden und dem Charakter der Hundes ab, sowie von seinem allgemeinen Gesundheitszustand.
Anders als beim Menschen kann die Behandlungsdauer variieren, je nachdem wie sehr der Hund an menschliche Berührung gewöhnt ist, bzw. diese erlaubt, oder wie ruhig oder gestresst der Hund im allgemeinen ist.
Auch ein eher schlechter Allgemeinzustand kann dazu führen, dass die Behandlung ein wenig kürzer gehalten wird, damit der Hund den optimalen Behandlungserfolgt haben kann und nicht zu viele Reize überfordert ist.
Zum Ende erfolgt eine ausführliche Beratung.
Trotzdem plane ich mir für jeden Hund genug Zeit (45-55min.) Zeit ein, damit kein Zeitdruck entsteht, ich jedem Hund, auch nach Tagesform, gerecht werden kann und zum Ende hin immer genug Zeit für Fragen bleibt.